{"id":1268,"date":"2020-01-19T21:35:24","date_gmt":"2020-01-19T21:35:24","guid":{"rendered":"https:\/\/simicur.dalphes.com\/?page_id=1268"},"modified":"2020-01-19T21:35:24","modified_gmt":"2020-01-19T21:35:24","slug":"wurminfektion-und-behandlung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/simicur.com\/de\/lexikon-erkrankungen-und-behandlungen\/erkrankungen-pferd-pony\/wurminfektion-und-behandlung\/","title":{"rendered":"Wurminfektion und Behandlung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die hom\u00f6opathische Behandlung von Wurminfektion beim Pferd<\/strong><br \/>\nAlle Pferde haben in ihrem K\u00f6rper W\u00fcrmer. Gleich nach der Geburt werden Fohlen durch die Stute infiziert. Wenn sich die Infektion durch Vorsorgema\u00dfnahmen wie Hygiene, F\u00fctterung und Stressvermeidung und einer gezielten Wurmbek\u00e4mpfung in Grenzen h\u00e4lt, wird das Pferd durch die Infektion wenige Probleme haben. Erst bei einem schweren Befall k\u00f6nnen gesundheitliche Probleme auftreten wie Konditionsverlust, Kolik und Probleme bez\u00fcglich der befallenen Organe.<\/p>\n<p>Nicht nur ausgereifte W\u00fcrmer sorgen f\u00fcr Probleme beim Pferd, auch Wurmlarven k\u00f6nnen durch ihre Migration (Bewegen durch die Darmwand in andere Organe) viel Schaden verursachen. Allgemeine Symptome bei einem Wurmbefall sind: Appetitverlust, Abmagerung, Einstellung des Wachstums, stumpfes Fell und Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Kolik. Meistens k\u00f6nnen Wurm-Eier durch eine Kotuntersuchung nachgewiesen werden. Das Pferd kann mit vielen Wurmarten infiziert werden. Die am h\u00e4ufigsten vorkommenden W\u00fcrmer bei Pferden und Ponys sind:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Strongylus vulgaris:<\/strong> Strongylus &#8211; Larven k\u00f6nnen \u00fcber das Futter aufgenommen werden. Sie dringen durch die Schleimwand des Dickdarmes in die Blutgef\u00e4\u00dfe ein. Von dort aus k\u00f6nnen sie durch den ganzen K\u00f6rper wandern. Schlie\u00dflich geraten sie wieder in den Dickdarm, wo sie sich zu ausgereiften W\u00fcrmern entwickeln. Hier legen die weiblichen W\u00fcrmer auch ihre Eier, welche \u00fcber den Kot ausgeschieden werden. Binnen einiger Tage wachsen diese zu infekti\u00f6sen Larven heran, die wiederum durch den n\u00e4chsten Wirt aufgenommen werden k\u00f6nnen.\n<p>Der Strongylus ist einer der sch\u00e4dlichsten Parasiten beim Pferd. Vor allem die Larven verursachen viel Schaden bei ihrer Migration durch den K\u00f6rper. Es k\u00f6nnen Darmblutungen und Entz\u00fcndungen in den Blutgef\u00e4\u00dfen und letztendlich auch ein Aneurysma (Blutgef\u00e4\u00dferweiterung) auftreten. Letzteres kann zum Rei\u00dfen eines Blutgef\u00e4\u00dfes f\u00fchren und eine innere Blutung verursachen. Es kann zu Abszessen kommen, die Pferde haben Fieber, weniger Appetit und ein stumpfes Fell. Auch Kolik und Darmverstopfungen treten auf, sogar Hirnentz\u00fcndungen und L\u00e4hmungen k\u00f6nnen auftreten, wenn die Larven ins Nervensystem gelangen.<\/li>\n<li><strong>Rote Blutw\u00fcrmer (Cyathostominae):<\/strong> Meistens werden die Wurmlarven \u00fcber das Futter aufgenommen. Im Wirt dringen sie weiter in die Darmwand, wo sie zu ausgereiften W\u00fcrmern heranwachsen. Danach kehren die inzwischen ausgereiften W\u00fcrmer in die Darmh\u00f6hle zur\u00fcck und heften sich an die Wand, wo sie von den Zellen der Darmwand leben. Erwachsene weibliche W\u00fcrmer legen Eier, welche \u00fcber den Kot ausgeschieden werden. Binnen einiger Tage wachsen diese zu infekti\u00f6sen Larven aus, die wiederum durch den n\u00e4chsten Wirt aufgenommen werden k\u00f6nnen.\n<p>Bei Migration durch die Darmwand k\u00f6nnen die Wurmlarven auch Blutgef\u00e4\u00dfe besch\u00e4digen, wodurch es zu gro\u00dfem Blutverlust kommen kann. Einige Strongyliden ern\u00e4hren sich sogar von Blut. Ein vermindertes Resorptionsverm\u00f6gen, Darmentz\u00fcndungen und Geschw\u00fcre sind die Folge. Symptome sind: Durchfall, Kolik, weniger Appetit, stumpfes Fell, Abmagerung und Konditionsverlust. Vom Ende des Winters bis zu Fr\u00fchlingsbeginn k\u00f6nnen schwere Folgen auftreten. Die Larven, die im Herbst durch das Pferd aufgenommen worden sind, kriechen in die Darmwand und verkapseln sich, um dort zu \u00fcberwintern. Sobald der Fr\u00fchling kommt, kommen alle diese Larven gleichzeitig aus der Darmwand gekrochen. Das sch\u00e4digt die Darmwand sehr, wodurch schwerer Durchfall und Darmkr\u00e4mpfe auftreten. H\u00e4ufig findet man die W\u00fcrmer im Kot, sie sind rund und ein paar Zentimeter lang. Diese W\u00fcrmer sind nur auf frischem Kot zu sehen, denn innerhalb einiger Minuten sind sie nicht mehr sichtbar.<\/li>\n<li><strong>Lindwurm (Anoplocephala):<\/strong> Dieser Lindwurm ist nur einige Zentimeter lang, er wird aber durch den gegliederten Aufbau zu den Lindw\u00fcrmern gerechnet. Dieser Wurm nestelt sich an die Darmwand, vor allem auf den \u00dcbergang vom D\u00fcnndarm in den Blinddarm. Hierdurch kann es dort zu Entz\u00fcndungen in der Darmwand kommen, welche die Beweglichkeit des Darmes verringern. Dadurch k\u00f6nnen Verstopfungen im letzten Teil des D\u00fcnndarms auftreten. Ein Pferd mit Lindw\u00fcrmern zeigt meistens keine Symptome, nur bei Verstopfungen treten kolikartigen Erscheinungen auf.\n<p>Der Lindwurm bildet Segmente (Proglottide), die mit Wurmeiern gef\u00fcllt sind und mit dem Kot ausgeschieden werden. Danach entwickeln sich diese Eier zu Larven. Diese Larven infizieren Milben, die zusammen mit dem Gras vom Pferd aufgenommen werden und es auf diese Weise anstecken.<\/li>\n<li><strong>Strongyloides westeri:<\/strong> Dieser kleine Wurm kommt allgemein bei Fohlen vor, die gleich nach der Geburt \u00fcber die Stutenmilch mit Larven infiziert wurden, welche durch die Schleimh\u00e4ute des Fohlens dringen und \u00fcber die Lunge in die Atemwege wandern. Von den Atemwegen aus werden die Larven abgehustet und heruntergeschluckt, wonach sie sich zu ausgereiften Larven im D\u00fcnndarm entwickeln. Tiere, die \u00e4lter sind als 6 Monate, haben eine Abwehr gegen diese W\u00fcrmer aufgebaut, so dass sie nicht durch den K\u00f6rper in die Lungen wandern k\u00f6nnen. Deswegen werden ausgereifte W\u00fcrmer bei Fohlen nur bis zum Alter von 6 Monaten gefunden. Bei \u00e4lteren Tieren werden die Larven direkt nach dem Durchdringen in die Darmwand eingekapselt und bei Stuten w\u00e4hrend des Abfohlens aktiviert und \u00fcber die Milch ausgeschieden.<br \/>\nNur wenn das Fohlen mit einer gro\u00dfen Menge W\u00fcrmer infiziert ist, kann Durchfall auftreten, h\u00e4ufig im Alter von 3-4 Monaten. Die Larven die durch die Lungen wandern, k\u00f6nnen zu Husten f\u00fchren.<\/li>\n<li><strong>Parascaris equorum:<\/strong> Auch der Spulwurm kommt vor allem bei Fohlen und J\u00e4hrlingen vor. \u00dcber die Umgebung (Weide oder Box) k\u00f6nnen infizierte Eier mit den darin enthaltenen Wurmlarven aufgenommen werden. Im Wirt kommen die Larven frei und dringen durch die Darmwand in Richtung Blut- und Lymphbahnen. \u00dcber die Leber gelangen sie in die Lungen, wo sie sich weiter entwickeln. \u00dcber das Abhusten und Hinunterschlucken gelangen die Larven in den D\u00fcnndarm, wo sie sich zu ausgereiften W\u00fcrmern entwickeln und vom Darminhalt leben. Die ausgewachsenen Exemplare legen nun selbst Eier, die mit dem Kot freikommen in die Au\u00dfenwelt. In 1-2 Wochen entwickeln sich diese Eier zu infekti\u00f6sen Larven, die durch den n\u00e4chsten Wirt aufgenommen werden k\u00f6nnen.\n<p>Die Wurmlarven verursachen bei der Migration durch den K\u00f6rper viele Blutungen. Bei einer schweren Infektion treten besonders bei Fohlen und J\u00e4hrlingen Husten, Fieber, Appetitmangel und Wachstumsstopp auf. Der Besch\u00e4digungen an der Lunge sorgen daf\u00fcr, dass bakterielle oder virale Lungeninfektionen entstehen k\u00f6nnen. Die Larven k\u00f6nnen sogar ins Gehirn gelangen und Hirnst\u00f6rungen verursachen. Die ausgewachsenen Spulw\u00fcrmer verursachen im D\u00fcnndarm chronische Darmentz\u00fcndungen, Merkmale sind Durchfall, wechselnder Appetit, Abmagerung und stumpfes Fell. Bei einer schweren Wurminfektion kann der Darm verstopfen, was sich durch Appetitmangel, Kolik und Kotmangel \u00e4u\u00dfert. Das kann zu einem Darmriss f\u00fchren, gefolgt von Bauchfellentz\u00fcndung und sogar zum Tod.<\/li>\n<li><strong>Dictyocaulus arnfieldi:<\/strong> Die Infektion mit Lungenw\u00fcrmern kommt fast nur bei Pferden vor, die zusammen mit Eseln gehalten werden, bei denen der Wurm viel h\u00e4ufiger vorkommt. \u00dcber das Futter k\u00f6nnen infizierte Larven aufgenommen werden, wonach sie \u00fcber das Blut in die Lungen gelangen. Sie gehen durch das Lungengewebe hindurch und gelangen in die kleinen Bronchien, wo sie (innerhalb eines Monats nach Aufnahme) zu ausgereiften W\u00fcrmern heranwachsen. Dann werden Eier gelegt, die \u00fcber Abhusten und Hinunterschlucken in die D\u00e4rme gelangen und so \u00fcber den Kot nach au\u00dfen kommen. Innerhalb von 3-4 Tagen entwickeln sich die Eier zu infekti\u00f6sen Larven, die durch den n\u00e4chsten Wirt aufgenommen werden k\u00f6nnen.\n<p>Eine Wurminfektion mit Dictyocaulus kennzeichnet sich durch bronchiale Verdickungen und erh\u00f6hter Schleimproduktion. Die Symptome sind: Trockener Husten, Atemnot, Appetitmangel und Nasenausfluss. Letzten Endes kann es durch die verminderte Lungenkondition zu einer Lungenentz\u00fcndung kommen.<\/li>\n<li><strong>Habronema muscae:<\/strong> F\u00fcr die Infektion mit dem Habronema\u2013Wurm ist ein Zwischenwirt n\u00f6tig, die Fliege (Made). Durch den Kontakt mit infizierten Fliegen k\u00f6nnen infekti\u00f6se Larven \u00fcber die feuchten Teile des Pferdes, wie Mund- und Nasenschleimhaut, aufgenommen werden. \u00dcber das Blut gelangen die Wurmlarven in den Magen, wo sie sich in der Wand einnisten und innerhalb von 2 Monaten zu ausgereiften W\u00fcrmern heranwachsen. Die ausgewachsenen weiblichen W\u00fcrmer legen dort im Magen ihre Eier ab, welche in den Darm gelangen und zu Larven heranwachsen. Die Wurmlaven k\u00f6nnen das Tier \u00fcber den Kot verlassen und durch Fliegenmaden aufgenommen werden. Innerhalb von 2 Wochen wachsen die Larven in den mittlerweile ausgewachsenen Fliegen zu infekti\u00f6sen Larven aus.<strong>\n<p>Folgeerscheinungen:<\/strong><strong><\/p>\n<p>1. Magen-Habronematose:<\/strong> Die Magenlarven verursachen chronische Magenentz\u00fcndungen mit Schleimbildung, Blutungen und Magengeschw\u00fcren. Bei einer schweren Infektion treten Verdauungsprobleme, Kolik und Abmagerung auf. <strong><br \/>\n2. Haut-Habronematose (Sommerwunden):<\/strong> Gelangen die Larven in Hautwunden, dann verursachen sie Haut-Habronematose, vor allem rund um die Augen und die Leiste. Obwohl die Larven hier noch nicht zu ausgereiften W\u00fcrmern heranwachsen, \u00fcberleben sie die ganze (warme) Jahreszeit in den Wunden. Hierdurch wird die normale Wundheilung verhindert und es entstehen gro\u00dfe Wunden. Die Pferde haben umfangreichen Juckreiz und durch ihr Scheuern wird die befallene Haut noch mehr besch\u00e4digt. Das f\u00fchrt letztendlich zu blaurot gef\u00e4rbten, blumenkohlartigen Wucherungen, wobei oft noch sekund\u00e4re (bakterielle) Infektionen auftreten. Deshalb sind Sommerwunden nur schlecht zu behandeln und heilen erst bei Beginn einer k\u00e4lteren Jahreszeit, wobei sich viel wildes Fleisch bildet. Wenn die Larven in die Augen des Pferdes gelangen, kann das zu einer chronischen Bindehautentz\u00fcndung f\u00fchren. Gelangen die Larven \u00fcber die Nase in die Lungen, dann k\u00f6nnen sie chronischen Husten und Atemnot verursachen.<\/li>\n<li><strong>Onchocerca spp:<\/strong> F\u00fcr eine Infektion mit Onchocerca-W\u00fcrmern ist die Stechfliege\/ M\u00fccke als Zwischenwirt n\u00f6tig. \u00dcber einen Biss durch eine infizierte Fliege k\u00f6nnen infekti\u00f6se Larven in das Pferd gelangen. Die Wurmlarven gelangen in das Bindegewebe des Nackens, wo sie zu ausgereiften W\u00fcrmern heranwachsen und Eier legen. \u00dcber die Blut- und Lymphbahn k\u00f6nnen die Larven in das Bauchbindegewebe des Pferdes migrieren, wo sie \u00fcber einen Biss der Stechfliege aufgenommen werden k\u00f6nnen. Innerhalb eines Monats haben die infekti\u00f6sen Larven sich entwickelt und k\u00f6nnen den n\u00e4chsten Wirt infizieren.<br \/>\nIm Nackengebiet des Pferdes sind durchsichtige Streifen sichtbar, in denen die W\u00fcrmer leben. Sp\u00e4ter verf\u00e4rbt das Gewebe gr\u00fcnlich und wird br\u00f6ckelig. Es kommt zu einer lokalen Nekrose (Zelltod), wonach \u00d6deme und Fistelbildung auftreten. Bestimmte Onchocerca-W\u00fcrmer kommen in den B\u00e4ndern der Gelenke vor und verursachen dadurch Lahmheit.<\/li>\n<li><strong>Oxyuris equi:<\/strong> Eine Infektion mit Oxyuris (Madenwurm) kommt besonders bei \u00e4lteren Pferden vor, die im Stall stehen. Innerhalb einer Woche kann eine infekti\u00f6se Larve aus einem Ei entstehen und durch einen Wirt aufgenommen werden. Die Wurmlarven parasitisieren in den Dickdarm, wo sie in 4-5 Monaten zu ausgereiften Exemplaren heranwachsen. Die weiblichen W\u00fcrmer migrieren (vor allem nachts) in den Analbereich des Pferdes und legen dort ihre Eier, wonach sie wieder in den Dickdarm zur\u00fcckkehren.\n<p>Die Darmw\u00e4nde werden besch\u00e4digt und es kommt zu Entz\u00fcndungen und Geschw\u00fcren, etwas Kolik kann auch auftreten. Die Pferde haben rund um das Analgebiet heftigen Juckreiz, kennzeichnend ist Schweifscheuern. Ein so genannter Rattenschweif kann auftreten, gekennzeichnet durch haarlose Stellen im Schweif und Hautekzemen. Auf diesen Stellen k\u00f6nnen wieder sekund\u00e4re Infektionen entstehen. Das kann zu Appetitmangel und n\u00e4chtlicher Unruhe f\u00fchren.<\/li>\n<li><strong>Gasterophilus instesinalis:<\/strong> Die Pferdebremse legt w\u00e4hrend der Sommermonate kleine gelbe Eier, vor allem in die Vorderbeinhaare des Pferdes. Dadurch, dass die Pferde die Haut ablecken, werden die Eier mit ihren Larven aufgenommen. Die Larven verbleiben erst eine Zeit in der Mundschleimhaut, dann werden sie heruntergeschluckt und setzen sich an der Magenwand fest. Im Magen des Pferdes \u00fcberwintern die Bremsenlarven, im Fr\u00fchling l\u00f6sen sie sich, danach werden sie \u00fcber den Kot ausgeschieden. Im Kot verpuppen sie sich und entwickeln sich zu ausgewachsenen Pferdebremsen. Eine Pferdebremse lebt ein paar Tage, in denen sie die Eier in das Fell des Pferdes legt.<br \/>\nDie Infektion verl\u00e4uft meistens ohne Symptome, nur bei einer massenhaften Infektion k\u00f6nnen die Larven Kauprobleme verursachen. Au\u00dferdem Kolik und Abmagerung, nachdem sich die Larven an der Magenschleimhaut festgesetzt haben. Dort sorgen sie durch die Haken, mit denen sie sich festsetzen, f\u00fcr Besch\u00e4digungen der Magenwand. Zur Vorsorge ist es ratsam, die Pferde im Herbst mit Ivermectin zu behandeln.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Behandlung und Vorbeugung:<\/strong> Um eine Wurminfektion unter Kontrolle zu halten, m\u00fcssen folgende Ma\u00dfnahmen ergriffen werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Aufnahme \u00fcber die Weide begrenzen durch regelm\u00e4\u00dfiges grasen der Pferde und die Weide abwechselnd durch K\u00fche und Schafe abgrasen lassen. Den Kot so oft wie m\u00f6glich entfernen und regelm\u00e4\u00dfig freilegen (Kotstellen m\u00e4hen), so dass durch das Sonnenlicht die Infektion mit Eiern und Larven reduziert wird. Auch die Weide im Fr\u00fchjahr zu m\u00e4hen und Heu zu machen sorgt daf\u00fcr, dass die Weide rein wird.<\/li>\n<li>Stallhygiene: Den Stall regelm\u00e4\u00dfig reinigen und desinfizieren, so dass es zu keiner Infektion im Stall kommen kann.<\/li>\n<li>Stress vermeiden, so dass die Konstitution der D\u00e4rme optimal bleibt, wodurch ein \u00fcberm\u00e4\u00dfiges Wachstum vermieden wird.<\/li>\n<li><u><a href=\"https:\/\/simicur.com\/de\/kruiden-en-voedersupplementen\/digesticur.html\">digesticur<\/a><\/u> zum Futter dazugeben. <u><a href=\"https:\/\/simicur.com\/de\/kruiden-en-voedersupplementen\/digesticur.html\">digesticur<\/a><\/u> ist ein Kr\u00e4uteressig mit Milchs\u00e4ure. Hundert ml dem Futter beigef\u00fcgt, sorgt f\u00fcr eine verbesserte Speichelproduktion und Verdauung im D\u00fcnndarm. Durch die Verbesserung des Konstitution der Darmschleimhaut wird die Aufnahme und Entwicklung von W\u00fcrmern in den D\u00e4rmen erschwert. <u><a href=\"https:\/\/simicur.com\/de\/kruiden-en-voedersupplementen\/digesticur.html\">digesticur<\/a><\/u> t\u00f6tet W\u00fcrmer genauso ab wie chemische Wurmmittel, aber durch die oben beschriebenen Wirkungen werden W\u00fcrmer sich nicht oder kaum entwickeln k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Entwurmen mit einem Anthelminthicum. Ungeachtet der Notwendigkeit muss bedacht werden, dass viele W\u00fcrmer Resistenzen gegen diese Produkte entwickeln.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die hom\u00f6opathische Behandlung von Wurminfektion beim Pferd Alle Pferde haben  [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1187,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1268","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/simicur.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1268","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/simicur.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/simicur.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/simicur.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/simicur.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1268"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/simicur.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1268\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1270,"href":"https:\/\/simicur.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1268\/revisions\/1270"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/simicur.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1187"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/simicur.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1268"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}